Die Infrarotstrahlung heizt überwiegend direkt die Oberflächen der Wände, Decken und Böden sowie der Gegenstände im Raum auf. Ein kleiner Teil der Infrarot-strahlung wird in der Luft absorbiert und wärmt diese direkt auf. Ansonsten wird die Luft indirekt über die angestrahlten Oberflächen per großflächiger, extrem schwacher Konvektion aufgewärmt. In der Regel sind daher die Oberflächen im Raum wärmer als die Luft.
Die von unseren Heizgeräten erzeugten Infrarot-Wärmewellen bewegen sich im langwelligen Bereich und gelten als verträglich und unbedenklich.
Weil immer noch viele dem Irrglauben aufsitzen, dass das Gefühl von Wärme und Kälte einzig und allein von der Temperatur der Umgebungsluft abhängt. Das ist schlichtweg falsch.
Ein Beispiel aus der Natur beweist es:
Skifahrer und Bergsteiger frieren selbst dann nicht, wenn die sie umgebende Luft extrem kalt ist. Der Grund: Sie sind von Wärmewellen umgeben, die direkt von der Sonne kommen oder von der Umgebung (Schnee, Steine, Erde usw.) reflektiert werden.
Weil weder Sauerstoff verbraucht noch die Raumluft ausgetrocknet wird. Denn es findet keine Verbrennung statt, die Sauerstoff entziehen würde. Die Luft trocknet nicht aus, weil die von der Heizplatte abgegebenen Wärmewellen die Luft durchdringen, ohne deren physikalischen Zustand zu verändern.
Messungen haben ergeben, dass die elektromagnetische Verträglichkeit unserer Infrarot-Heizpaneele, die gesetzlichen Normen weit unterschreitet. Im Vergleich dazu setzen sie sich bei Gebrauch eines Mobiltelefons einem Vielfachen der Strahlung aus!
Unsere Heizgeräte gelten somit als „elektrosmogarm“.
Die Infrarot-Heizelemente arbeiten völlig wartungsfrei, d.h. verursachen keinen laufenden Aufwand. Zur Reinigung können sie gelegentlich mit einem feuchten Lappen abgewischt werden.
Mit einem Infrarotheizsystem sparen sie sowohl bei der Anschaffung (bis zu 50%), bei den Heizbetriebskosten (bis zu 60%) als auch bei Service und Unterhalt (100%).
Ein aktueller Forschungsbericht der TU Kaiserslautern zeigt, dass der wohnflächen-bezogene Gesamtverbrauch einer Infrarotheizung im Messzeitraum 1.10.2008 bis 30.4.2009 71,21 kWh/m2 (Wohnfläche 102,6m2) betrug. Der Endenergieverbrauch einer Gasheizung betrug mehr als das 2,5fache derjenigen der Infrarotheizung.
Es konnte in anhand dieser Untersuchung gezeigt werden, dass die Infrarot-strahlungsheizung eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen darstellt. Bei richtiger Anwendung einer Infrarotstrahlungsheizung ergeben sich sowohl Vorteile beim Energieverbrauch als auch bei den Kosten und der CO2-Bilanz.
vgl. Forschungsprojekt Vergleichsmessung IR-/Gasheizung, Dr.-Ing. Peter Kosack, TU Kaiserslautern
Feuchtes Mauerwerk hat gegenüber trockenem drastisch verminderte Dämmwerte. Bereits eine Feuchte von 4% setzt den Dämmwert um ca. 50% herab.
Mit Hilfe der Wärmewellen der Infrarotheizung wird die Temperatur der „infratrot-beheizten“ Wandoberflächen durchschnittlich immer höher als die Lufttemperatur. Durch die hohen Oberflächentemperaturen wird die Aufnahme von Wasserdampf durch die Wände weitestgehend unterbunden. Es erfolgt eine Austrocknung der Außenwände (Gebäudetrocknung ist eine klassische Anwendung von Infrarot-strahlern). Generell kann gesagt werden, dass die Austrocknung der Wände der Schimmelbildung und allen damit verbundenen gesundheitlichen Problemen entgegenwirkt.
Infrarot eignet sich also hervorragend zur Beheizung von Räumen mit feuchtem Mauerwerk.
Ja. Für langwelliges Infrarot ist normales Fensterglas fast undurchlässig. Die Infrarotstrahlung kann also zwar den Raum durch die Fenster nicht verlassen, wird aber je nach Einstrahlwinkel zu einem großen Teil von den Fensterscheiben absorbiert (genau wie von den Wänden) und heizt diese auf. Der Rest der nicht absorbierten Infrarotstrahlung wird in den Raum reflektiert. Da die Absorbtion mit steigendem Einfallswinkel zunimmt (senkrecht am größten), sollte ein direktes Anstrahlen der Fensterflächen möglichst vermieden werden.?Der Wirkungsgrad der Infrarotheizung wird geringfügig vermindert.
Ideal ist eine Platzierung an der Decke, da es hierbei meist keine Standortprobleme gibt. Allerdings ist bei der Deckenmontage die Leistung ~14% vermindert, d.h. es müssen im Grenzfall allenfalls leistungsstärkere Paneele verwendet werden. Bei Wandmontage sollten die Heizelemente im Idealfall in einer Höhe von 185cm (Oberkante Paneel) montiert werden. Die Anbringung ist sowohl im Hoch- als auch im Querformat möglich. Achtung: Die Heizpaneele sollten keinesfalls durch Möbel verstellt oder hinter Vorhängen platziert werden. Im günstigsten Fall sollten die Paneele immer an einer Innenwand montiert werden.
Die Infrarot Heizpaneele sollten oben, unten und seitlich zumindest 10cm, nach vorne zumindest 30cm Abstand zu Gegenständen haben, damit die Wirkung sich ungehindert im Raum entfalten kann.
Ja, die Paneele können mit handelsüblicher Acrylfarbe individuell bemalt werden, ohne dass dabei die Heizwirkung vermindert wird.
Ja, ohne Thermostat würde die Heizung den Raum ständig auf eine Raumtemperatur von 28°C (Wärmeempfinden 31°C) aufheizen. Die Paneele würden nicht abschalten und unnötige Energie verbrauchen.
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